Kölnpfad Etappe 04 – 06

Kölnpfad Etappe 4

Kölnpfad Etappe 4
Rheinblick – Kölnpfad Etappe 4

Am 27.05.2018 sind wir gemeinsam die vierten Etappe auf dem Kölnpfad gewandert. Wir trafen uns an der Haltestelle am Bahnhof Worringen um 10:00 Uhr und wanderten bei gefühlten 30 Grad 11 km von Roggendorf / Thenhoven, durch den Worringer Bruch, über Langel, auf dem Deich nach Rheinkassel bis nach Merkenich.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 4

↑ 48 Höhe
↓ 58 Tiefe
11 km – 3 Stunden
Roggenhof/Thenhoven nach Merkenich
Haltestelle S-Bahnhnof Worringen
erreichbar mit der S-Bahnlinie 11
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 4 – GPS

Tourenbeschreibung

Vom S-Bahnhof Worringen führte uns der Kölnpfad auf die Bruchstraße bis zu einem der schönsten Naturschutzgebiete, dem Worringer Bruch. Wir wandertenn durch den Wald und dann rechts entlang zwischen Wald und einigen Feldern. Das Wetter war fantastisch und die Stimmung dementsprechend gut. Meine Mitwanderer waren erstaunt, dass rund um den eher hässlichen Bahnhof Worringen ein so wunderschönes Stück Natur liegt.

Am Ende des Worringer Bruchs liefen wir weiter in Richtung Neusser Landstraße. Wir überquerten diese und bogen rechts in die Alte Römerstraße. Von weitem konnten wir schon den Deich sehen. Wir trafen auf unzählige Radsportler, wurden von anderen Wanderern begrüßt und trafen sogar auf ein Kutsch-Gespann. Ein sehr idyllischer und schöner Weg.

Als wir den Deich erreichten machten wir eine kleine Pause und nutzen die Zeit für ein paar Fotos. Im Rahmen dessen ist unser schönes Gruppenfoto entstanden (Siehe oben). Nach rund 2km auf dem Deich erreichten wir die Autofähre Langel. Im Restaurant „Zur Fähre“ nutzen wir die Gelegenheit zur Toilette zu gehen und erfrischten uns mit einem Eis.

Wir entschieden uns nicht weiter dem gekennzeichneten Kölnpfad auf dem Deich zu folgen, sondern weiter am Rhein entlang zu gehen. Wir wanderten weiter bis nach Rheinkassel zur Kirche St. Amandus.

Die letzen Meter der Etappe führten weiter am Rhein entlang. Dabei kamen wir an einigen kleinen Biergärten vorbei. Wir hatten die Autobahnbrücke im Blick. Wer genug Zeit hat sollte sich unbedingt in der alteingesessen Gaststätte „Kasselberger Gretchen“ gönnen. Nach rund drei Stunden inklusive Pausen erreichten wir die Endhaltestelle in Merkenich. Die Tour hat sich absolut gelohnt und war bisher einer der schönsten auf dem Kölnpfad.

Meine geplante Tour auf Komoot

Kölnpfad Etappe 5

Kölnpfad Etappe 5
Blick auf Mülheim – Kölnpfad Etappe 5

Am 24.06.2018 wanderten wir zu rund 25 Wanderbegeisterten gemeinsam die fünfte Etappe des Kölnpfads. Der Kölnpfad führte uns von Merkenich, am Fühlinger See entlang, parallel zur Neusser Landstraße nach Longerich und über Niehl zum Rhein. Von dort über den Molenkopf (Niehler Hafen) und die Mülheimer Brücke nach Mülheim zum Wiener Platz.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 5

↑ 40 Höhe
↓ 40 Tiefe
13 km – 3,5 Stunden
Merkenich nach Mülheim
KVB Haltestelle „Merkenich“
erreichbar mit KVB Linie 12
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 5 – GPS

Tourenbeschreibung

Der Start in die fünfte Etappe auf dem Kölnpfad war etwas holprig. Ein Teil der rund 25 Mitwanderer stieg an der Haltestelle Merkenich Mitte aus und ein anderer Teil an der Endhaltestelle Merkenich. Nachdem wir über Schienen und Baustellen geklettert waren, fanden wir das erste Zeichen des Kölnpfads, den weißen Kreis auf schwarzem Hintergrund, und waren gemeinsam auf dem richtigen Weg. Mein Marketing für diese Veranstaltung war relativ schlecht, denn ich war davon überzeugt, dass dies die hässlichste Etappe von allen auf dem Kölnpfad ist, soweit ich das gelesen hatte und das kommunizierte ich auch offen. Allerdings ließen sich mein Mitwanderer nicht davon abbringen mitzulaufen, denn auch diese Wanderung war restlos ausgebucht.

Wir wanderten also von der Endhaltestelle in Merkenich in Richtung Schlettstadter Straße und anschließend führte uns der Kölnpfad rechts über die Brücke, die von der Endhaltestelle der Linie 12 zu von unten sehen ist. Wir waren zufrieden den richtigen Weg gefunden zu haben, bogen ab in die Oranjehofstraße und erreichten von dort schnell den wunderschönen Fühlinger See.

Wir wanderten rund einen Kilometer am Fühlinger See entlang und konnten vom Ufer aus den Ruderern zugucken. Wir wanderten an Beach bzw. „Blackfoot Outdoor Camp“ vorbei auf den Stallagsbergweg.

Der Kölnpfad führte uns weiter über die Neusser Landstraße und rechts in den nahgelegenen Wald. Im Wald angekommen, machten wir dort unsere erste kurze Pause von 10 min. Wir nutzen die Zeit für ein paar Selfies und ein wunderschönes Gruppenfoto (seht selbst oben). Weiter auf dem Kölnpfad passierten wir den Trimm-Dich-Pfad aus den 1979er Jahren. 1969 hatten die bundesdeutschen Krankenkassen alamierend gemeldet: Ein Drittel der Männer und 40 Prozent der Frauen hatten durchschittlich sieben Pfund zu viel auf den Rippen. Aus dem Grund wurde die Kampagne „Trimm dich fit“ vom Deutschen Sportbund (DSB) mit dem Maskottchen „Trimmy“ gestartet.

An der Kreuzung Militärringstraße / Neusser Landstraße verließen wir den Wald wieder und wanderten vorbei an der Kantine – bekannt für Partys und Konzerte. Anschließend ging es links in die Bremerhavener Straße. Der Kölnpfad führte uns weiter durch eine Art Industriegelände. Für mich war besonders Auffällig die Backfabrik von Merzenich mit eigenem Werkverkauf, der leider geschlossen war als wir vorbei wanderten. Allerdings lag trotzdem ein lecker süßer Backgeruch in der Luft.

Wir wanderten die Bremerhavener Straße weiter in Richtung Rhein. Anschließend überquerten wir den Niehler Damm und wanderten weiter oberhalb des Rheins mit einem sehr schönen Ausblick auf den Niehler Hafen. Ich fand diese industrielle Atmosphäre sehr cool und musste feststellen, dass ich die Strecke auf dem Kölnpfad garnicht so schlecht fand, wie viele behaupten und wie ich zuvor unwissend angekündigt hatte. Auf der Brücke, die den Niehler Hafen überquert, genossen wir nochmal den Blick und schossen ein paar Selfies. Wie ihr seht, die Wanderung machte mich happy und zufrieden.

Hinter den Niehler Brücke gingen wir rechts und der Kölnpfad führte uns rund 4km weiter am Rhein entlang bis zur Mülheimer Brücke. Etwas schade war, dass der Weg nicht unten am Rhein vorbei führte, sondern durchgängig oberhalb.

Als wir an der Brück ankamen, sind wir direkt hoch. Wir wären allerdings besser auf der anderen Seite hochgelaufen, dann hätten wir nämlich noch den schönen Blick auf den Dom gehabt. Mit roten Köpfen und durstig kamen wir unserem Ziel näher. Es hat riesig Spaß gemacht und war wieder eine tolle Truppe. Ein Teil der Gruppe war anschließend zusammen etwas trinken. Leider konnte ich dieses Mal nicht, aber das nächste Mal, bin ich gerne dabei.

Meine geplante Tour auf Komoot


Kölnpfad Etappe 6

Kölnpfad Etappe 6
Skulpturenpark Stammheim – Kölnpfad Etappe 6

Am 29.07.2018 starteten wir die sechste Etappe auf dem Kölnpfad in Mülheim. Wir wanderten von der Haltestelle Wiener Platz am Rhein entlang, machten Pause im Stammheimer Skulpturenpark über Stamm­heim bis Flittard. Von dort ging es vorbei am Flugplatz Leverkusen und weiter durch das Naturschutzgebiet am Hornpottweg bis nach Schlebusch zur Haltestelle der Linie 3.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 6

↑ 80 Höhe
↓ 60 Tiefe
14 km – 3,5 Stunden
Merkenich nach Mülheim
KVB Haltestelle „Mülheim“
erreichbar mit KVB Linie 4, 13, 18
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 6 – GPS

Tourenbeschreibung

Treffpunkt der sechsten Etappe war der Wiener Platz. Von dort ging es dann auf die Mülheimer Brücke an der Clemenskirche vorbei an den Rhein. Der Kölnpfad führte uns weiter am wunderschönen Rheinufer vorbei.

Nach rund vier Kilometern wandern am Rheinufer erreichten wir den Stammheimer Schlosspark. Hier machten wir unsere erste große Pause. Ich kann euch den Schlosspark nur ans Herz legen. Ihr hab den Blick auf den Rhein oder ihr nehmt euch  Zeit für Kunst und besichtig die zahlreichen Figuren im Park.

Tipp Stammheimer Schlosspark:

Das kuriose am Stammheimer Schlosspark ist, dass der Park kein Schloss hat. Theodor von Fürstenberg übernahm das Schloss im Jahr 1818. Bis 1928 war der alte Rittersitz im Besitz der Familie. 1928 wurde das Schloss mit seinem wunderbaren Park von Gisbert von Fürstenberg-Stammheim an die Stadt-Köln verkauft. Im zweiten Weltkrieg wurden alle Gebäude zerstört. Seit 1952 wird der Park wieder aufgebaut. Die Skulpturen gibt es seit 2003 auf dem Gelände  und wurden im Rahmen eines Kunstprojektes ins Leben gerufen. Jedes Jahr wechseln die Kunstwerke und Künstler können sich jedes Jahr über schlosspark-stammheim.koeln bewerben.

Vom Stammheimer Schlosspark führte der Weg auf dem Deich weiter in Richtung Sportplatz von Flittard. Dabei wanderten wir am Klärwerk entlang, was man allerdings kaum bemerkt, denn man hat einen unglaublichen Blick auf das Naturschutzgebiet „Flittarder Rheinaue“.

Normalerweise führt der Kölnpfad am Damm entlang bis zur Hubertusstraße in Flittard. Da wir den optischen Telegrafen in der Egonstraße besichtigen wollten, sind wir schon etwas früher vom Deich in Richtung Egonstraße abgebogen. Die Abkürzung war nicht besonders schön, denn es ging durch ein sehr hässliches Wohngebiet.

Tipp: Optischer Telegraf an der Egonstraße

Der optische Telegraf in Flittard war Station 50 von insgesamt 62 Masten auf der Strecke Berlin bis Koblenz des Fernmeldesystems aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nur bei Tageslicht konnten hauptsächlich militärische Nachrichten übermittelt werden. Bei Nebel musste der Nachrichtenverkehr beispielsweise unterbrochen werden, denn jedes Zeichen musste von der vorherigen Station abgelesen und über Seile händisch nachgestellt und übermittelt werden.

Nach dem Abstecher zum optischen Telegrafen führte uns der Weg zurück auf den Kölnpfad. Die Kölnpfad-Beschilderung war auch bei dieser Etappe nicht die Beste. Der Weg führte uns weiter über die Roggendorfstraße bis zur Düsseldorfer Straße. Anschließend überquerten wir Bahngleise über eine Brücke und wanderten weiter über die Straße „Grüner Kuhweg“. Parallel zu den Schienen führte uns der Weg weiter zum Flugplatz Leverkusen. Absolut beeindruckend wie Segelflugzeuge starten und Landen – sehr schönes Highlight auf der Strecke. Die Kölnpfad-Markierung hatten wir auf diesem Wegabschnitt vollkommen verloren.

Nach rund 12 km überquerten wir den Mutzbach und wanderten weiter durch den Wald bis zum Von-Diergardt-See. Hier machten wir unsere nächste Pause und wir hatten nicht nur Aussicht auf einen idyllischen See mit Sandstrand umringt von einem malerischen Wald, sondern auch auf jede Menge nackte Tatsachen. Offensichtlich ist der Von-Diergardt-See beliebt bei FKK-Liebhabern.

Nach einer ausgiebigen Pause führte uns der Kölnpfad weiter durch das Naturschutzgebiet „Am Hornpottweg“. Oberhalb des Weihers wanderten wir weiter bis zur KVB Haltestelle Schlebusch.

Meine geplante Tour auf Kommoot

Nick Wassong
Mein Name ist Nick und es zieht mich immer wieder in die Natur, an die frische Luft und in ferne, fremde Länder. 2018 habe ich den Blog UrbanHiker.de gegründet. Gerne nehme ich euch mit auf meine Reisen und Erlebnisse und gebe praktische Tipps. Außerdem veranstalte ich Wandertouren rund um Köln - hier freue ich mich immer wieder über gleichgesinnte Mitwanderer. Seit 2012 beschäftige ich mich leidenschaftlich mit Online Marketing und arbeite aktuell als SEO Consultant bei einer Online Marketing Agentur.

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