Kölnpfad Etappe 1

Der Kölnpfad führt in elf Etappen 171 km rund um Köln. Der Rundwanderweg ist gekennzeichnet durch einen weißen Kreis auf schwarzem Hintergrund. Der Kölnpfad startet und endet in Köln Rodenkirchen. Die einzelnen Etappen sind alle sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Geeignet ist der Rundwanderweg für die ganze Familie, denn einzelne Etappen können auch gut mit Kinderwagen bewerkstelligt werden.

Neben dem Aspekt die Natur rund um Köln intensiver zu erleben, steht der kulturelle Aspekt beim Kölnpfad im Vordergrund, denn der Rundwanderweg führt an vielen geschichtsreichen Sehenswürdigkeiten vorbei. Der Kölner Eifelverein pflegt und betreut hauptsächlich die Etappen des Kölnpfads.

Kölnpfad im Überblick

VonNachLänge (in km)Dauer
Etappe 1RodenkirchenKlettenberg22 km6,5 h
Etappe 2KlettenbergBocklemünd18 km5,0 h
Etappe 3BocklemündWorringen16 km4,0 h
Etappe 4WorringenMerkenich11 km3,0 h
Etappe 5MerkenichMülheim13 km3,5 h
Etappe 6MülheimSchlebusch14 km3,5 h
Etappe 7SchlebuschThielenbruch12 km3,0 h
Etappe 8ThielenbruchBensberg18 km5,5 h
Etappe 9BensbergWahn18 km5,5 h
Etappe 10WahnZündorf20 km6,0 h
Etappe 11ZündorfRodenkirchen9 km2,5 h
Gesamt:171 km

Kölnpfad Etappe 1

Am 04.02.2018 bin ich zusammen mit sechs anderen und einem Hund die erste Etappe des Kölnpfads gewandert. Treffpunkt war direkt am Rhein in der Nähe der Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer der KVB-Linie 16 um 10:00 Uhr. Wir wanderten von der Rodenkirchener Brücke durch den Weißer Rheinbogen, von dort zum Forst­botanischen Garten und anschließend durch das Friedenswäldchen und dann zum äußeren Grüngürtel nach Klettenberg.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 1

↑ 90 Höhe
↓ 90 Tiefe
22 km
Rodenkirchen – Klettenberg
Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer
erreichbar mit der KVB-Linie 16
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 1 – GPS

Tourenbeschreibung

Der Startpunkt am Rheinufer war nicht zu übersehen – ein großes Schild zeigte den gesamten Kölnpfad mit allen Etappen. Ich war etwas aufgeregt, da dies meine erste geplante Wanderung mit mir bisher unbekannte Menschen war. Ich war eine halbe Stunde zu früh am Treffpunkt und nutzte die Zeit für Selfies und Fotos vom Hochwasser.

Die Truppe trudelte langsam ein und wir stapften zu siebt plus einem Hund gegen 10.05 pünktlich los. Die Stimmung war gut, die Sonne schien und alle waren motiviert. Unsere erste gemeinsame Hürde war das Hochwasser, so dass wir an einigen Stellen einen alternativ Weg gehen mussten.

Die Wegmarkierungen „weißer Kreis auf schwarzem Grund“ führten uns in Rodenkirchen zwischen schönen Villen und Rhein entlang. Wir passierten Köln-Weiß und wanderten weiter in Richtung Hochkirchen. Obwohl ich in Köln aufgewachsen bin, hatte ich von Hochkirchen noch ne etwas gehört. Lustig waren die unterwegs aufgestellten Schilder auf Kölsch, die darauf aufmerksam machten, dass man seinen Müll oder Öl  nicht in der Natur entsorgt.

Wir waren schnellen Schrittes unterwegs und erreichten nach knapp 3h den Forstbotanischen Garten. Für mich war dies das schönste Stück zwischen hohen Tannenbäumen und Wald. Eine Pause machten wir nicht wirklich – wir blieben nur mal zwischendurch stehen, aßen ein paar Brote, Äpfel, Salami und Energieriegel und dann ging es auch schon weiter zum Kalscheurer Weiher.

Für mich war es zwischenzeitlich schon merkwürdig mit dem Wanderrucksack durch meine Heimatstadt Köln zu gehen. Weniger schön war zwischenzeitlich den Autolärm zu hören. Aber alles in allem zeigte sich die erste Etappe des Kölnpfads von einer sehr schönen Seite und wir erreichten nach vielen spannenden Gesprächen nach vier Stunden Klettenberg.

Meine geplante Tour auf Komoot


Kölnpfad Etappe 2

Kölnpfad Etappe 2
Adenauer Weiher – Kölnpfad Etappe 2

Fakten: Kölnpfad – Etappe 2

Am 25.03.2018 wanderten ich gemeinsam mit meiner Wandergruppe die zweite Etappe auf dem Kölnpfad. Wir trafen uns an der Haltestelle Klettenbergpark der KVB Linie 18 um 10:00 Uhr. Wir wanderten von Klettenberg in Richtung Geißbockheim zum Decksteiner Weiher. Im Anschluss ging es weiter durch den Stadtwald weiter über Müngersdorf nach Bocklemünd.

↑ 79 Höhe
↓ 80 Tiefe
17 km
Klettenberg – Bocklemünd
Haltestelle Klettenbergpark
erreichbar mit der KVB-Linie 18
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 2 – GPS

Tourenbeschreibung

Kurz vor 10:00 Uhr erreichte ich die Haltestelle in Klettenberg. Am offiziellen Kölnpfad-Schild erwarteten mich schon die ersten motivierten Wanderer. Die Sonne schien und alle waren mehr als motiviert. Rund 25 Leute nahmen an dieser Wanderung teil. Manche brachten Freunde mit, andere gingen als Paar mit und wieder andere schlossen sich alleine der Gruppe an. Ich hatte für alle Energie-Riegel besorgt, damit genug Power für die Tour vorhanden war. Die Stimmung war von Anfang an große klasse.

Den Klettenbergpark-Endpunkt der ersten Etappe des Kölnpfads ließen wir hinter uns. Neben dem offiziellen Kölnpfad-Schild für die zweite Etappe betraten wir die Grünanlage. Gerüstet mit GPS-Tour auf Komoot führte ich die Truppe an in Richtung Beethovenpark bis zum Militärring.

Wir wanderten weiter Richtung Geißbockheim und ließen das Trainingsgelände des FCs hinter uns.

Tipp: Wenn man Stadtauswärts auf der Berrenratherstraße unterwegs ist in Richtung Franz-Kremer-Allee befindet sich, bevor man in diese einbiegt, auf der linken Seite ein Queerschnitt der römischen Wasserleitung. Diese führte in der Römerzeit von der Eifel nach Köln.

Unser nächstes Ziel war der Decksteiner Weiher. Meinen Gedanken schweiften ab und ich dachte an vergangene Zeiten in meiner Kindheit und Jugend. Kastanien sammeln für Haribo, der Lauftreff in der Schule und zahlreiche Grill-Abende mit Freunden waren als lebendige Bilder in meinem Kopf. Wir genossen den Blick auf den Weiher und erfreuten uns der schönen Natur.

Nach rund 3,5km riefen die ersten schon nach einer Pipipause. Ich konnte die Truppe beruhigen, denn wir erreichten schon bald das Haus am See. Hier hatten dann alle die Möglichkeit auf die Toilette zu gehen, etwas zu trinken und genüsslich ind Butterbrot zu beißen.

Nach der Pause wanderten wir noch ein kleines Stück am Decksteiner Weiher vorbei und machten uns auf den Weg zum nächsten Weiher.

Auf dem Weg in Richtung Adenauer Weiher überquerten wir zunächst die Gleise, die in Richtung Frechen führten. Wir wanderten weiter zur Dürener Straße, überquerten diese und erreichten nach 7 km den Adenauer Weiher. Die Blumen blühten, die Sonne schien, das Wasser glitzerte und wir blickten auf den „Club Astoria“ am gegenüber liegenden Ufer. Es war ein fantastischer Tag zum Wandern.

Wir erreichten die Jahnwiesen und folgten dem Weg in Richtung Stadion. Wir erreichten den Olympiaweg vor dem Stadion und ließen uns auf ein paar Bänken in der Sonne nieder. Rund 9km lagen hinter uns. Einige Wanderer sind an der Stelle ausgestiegen und sind mit der Linie 1 von der KVB Haltestelle „Stadion“ zurück in die Stadt gefahren.

Vom Stadion führte uns der Kölnpfad auf die Aachener Straße und von dort in den nahgelegenen Wald. Wir wanderten gemütlich am Rand von Müngersdorf vorbei an Pferdekoppeln und Kleingärten, über Eisenbahnbrücke bis zum Haus Belvedere.

Es lagen noch 4,5km auf der zweiten Etappe auf dem Kölnpfad vor uns. Wir bogen von der Belvederestraße, auf den Gerhard-Marcks-Weg und wanderten weiter über den Egelspfad in den Landschaftspark Belvedere, der zwischen der Siedlung Egelspfad und Vogelsang liegt. Im Landschaftspark Belvedere fielen uns direkt mehrere Aussichtstürme auf mit den Namen „Belvedere Ausblick“, „Belvedere Felderblick“, „Belvedere Blickfang“ und „Domblick“.

Nach ca. 14,5 km erreichten wir den Freimersdorfer Weg, dem wir rechts in Richtung Alt-Bocklemünd folgten. Die alten Häuser wirkten sehr idyllisch. Zufrieden wanderten wir auf den Endpunkt der zweiten Kölnpfad-Etappe zu und stiegen an Haltestelle Bocklemünd neben dem Westfriedhof in die Bahnlinie 3.

Mir hat die zweite Etappe sehr gut gefallen. Der erste Teil der Etappe war mir sehr vertraut. Der zweite Teil ab Müngersdorf war neu für mich und ich durfte viele neue, schöne Ecken in Köln kennenlernen.Die Wandergruppe war sehr gut drauf und das Wetter war auch vom feinsten. Wie hat euch die zweite Etappe auf dem Kölnpfad gefallen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Lasst mir gerne einen Kommentar da.

Meine geplante Tour auf Komoot


Kölnpfad Etappe 3

Kölnpfad Etappe 3
Escher See – Kölnpfad Etappe 3

Die dritte Etappe auf dem Kölnpfad führt rund 14,5 km von Bocklemünd nach Roggendorf / Terhoven. Zuletzt bin ich die Etappe im März 2019 gewandert und eins hat sich mit dem jedem Jahr verbessert, die Beschilderung. Die Tour ist relativ kurz und gut für Anfänger und Familien mit Kindern geeignet. Von Bocklemünd führte uns der Kölnpfad in Richtung Pesch und Esch. Im Anschluss geht es weiter nach Roggendorf / Thenhoven.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 3

↑ 40 Höhe
↓ 50 Tiefe
14,5 km
Bocklemünd – Roggendorf / Thenhoven
Haltestelle Bocklemünd
erreichbar mit der KVB-Linie 3 / 4
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 3 – GPS

Tourenbeschreibung

Die dritte Etappe startet an der KVB-Haltestelle Bocklemünd, die mit der Straßenbahnlinie 3 und 4 sehr gut zu erreichen ist. Mittlerweile sind die Kölnpfad-Markierungen bis zur Mathias-Brüggen-Straße sehr eindeutig zu erkennen. Zwischen Militärring und Auweilerweg wäre ich allerdings ohne meine Wander-Apps aufgeschmissen gewesen. Hier könnte sich der Patenonkel dieser Etappe Manuel Andrack etwas besser um sein Patenkind kümmern und den Wanderweg entsprechend auszeichnen.

Von Bocklemünd führte mich der Wanderweg parallel zum Militärring durch ein kleines Stück Wald in Richtung Hugo-Eckener-Straße. Diese muss überquert werden, dann rechts halten und weiter durch den Wald zur Matthias-Brüggen-Straße wandern. Hier geht es dann wieder über den Militärring bis zur Straße Am Hufenpfädchen.

Weiter geht durch den alten Laubwald bis zum Auweilerweg. Der Kölnpfad setzte sich auf dem Auweilerweg fort und führte unter der Autobahn hindurch. Hier geht es dann hinter den Kleingärten runter vom Auweilerweg auf einen schmalen Pfad vorbei am wunderbaren Pescher See. Der Pescher See wird einmal halb umrundet. Anschließend geht es dann rechts in die Pescher Straße.

Kurz vor dem Escher See biegt ihr ab in einen Feldweg und wandert weiter entlang des Vorflutkanals. Ihr umrundeten den Escher See halb. Wenn es warm genug ist, solltet ihr mal eine Runde baden gehen oder den Sundown Beach Club besuchen.

Nach rund neun Kilometern erreicht ihr Esch. Ein wirklich sehr gepflegter Ort, besonders in der Nähe des Sees. Ihr durchquert den Ort und habt die Chance etwas zu Essen oder die eine oder andere Toilette zu benutzen. Parallel zur S-Bahn führt Feldweg weiter von Esch nach Tenhoven bis zur S-Bahn Station Worringen.

Meine gemachte Tour auf Komoot


Kölnpfad Etappe 4

Kölnpfad Etappe 4
Rheinblick – Kölnpfad Etappe 4

Am 27.05.2018 sind wir gemeinsam die vierten Etappe auf dem Kölnpfad gewandert. Wir trafen uns an der Haltestelle am Bahnhof Worringen um 10:00 Uhr und wanderten bei gefühlten 30 Grad 11 km von Roggendorf / Thenhoven, durch den Worringer Bruch, über Langel, auf dem Deich nach Rheinkassel bis nach Merkenich.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 4

↑ 48 Höhe
↓ 58 Tiefe
11 km – 3 Stunden
Roggenhof/Thenhoven nach Merkenich
Haltestelle S-Bahnhnof Worringen
erreichbar mit der S-Bahnlinie 11
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 4 – GPS

Tourenbeschreibung

Vom S-Bahnhof Worringen führte uns der Kölnpfad auf die Bruchstraße bis zu einem der schönsten Naturschutzgebiete, dem Worringer Bruch. Wir wandertenn durch den Wald und dann rechts entlang zwischen Wald und einigen Feldern. Das Wetter war fantastisch und die Stimmung dementsprechend gut. Meine Mitwanderer waren erstaunt, dass rund um den eher hässlichen Bahnhof Worringen ein so wunderschönes Stück Natur liegt.

Am Ende des Worringer Bruchs liefen wir weiter in Richtung Neusser Landstraße. Wir überquerten diese und bogen rechts in die Alte Römerstraße. Von weitem konnten wir schon den Deich sehen. Wir trafen auf unzählige Radsportler, wurden von anderen Wanderern begrüßt und trafen sogar auf ein Kutsch-Gespann. Ein sehr idyllischer und schöner Weg.

Als wir den Deich erreichten machten wir eine kleine Pause und nutzen die Zeit für ein paar Fotos. Im Rahmen dessen ist unser schönes Gruppenfoto entstanden (Siehe oben). Nach rund 2km auf dem Deich erreichten wir die Autofähre Langel. Im Restaurant „Zur Fähre“ nutzen wir die Gelegenheit zur Toilette zu gehen und erfrischten uns mit einem Eis.

Wir entschieden uns nicht weiter dem gekennzeichneten Kölnpfad auf dem Deich zu folgen, sondern weiter am Rhein entlang zu gehen. Wir wanderten weiter bis nach Rheinkassel zur Kirche St. Amandus.

Die letzen Meter der Etappe führten weiter am Rhein entlang. Dabei kamen wir an einigen kleinen Biergärten vorbei. Wir hatten die Autobahnbrücke im Blick. Wer genug Zeit hat sollte sich unbedingt in der alteingesessen Gaststätte „Kasselberger Gretchen“ gönnen. Nach rund drei Stunden inklusive Pausen erreichten wir die Endhaltestelle in Merkenich. Die Tour hat sich absolut gelohnt und war bisher einer der schönsten auf dem Kölnpfad.

Meine geplante Tour auf Komoot

Kölnpfad Etappe 5

Kölnpfad Etappe 5
Blick auf Mülheim – Kölnpfad Etappe 5

Am 24.06.2018 wanderten wir zu rund 25 Wanderbegeisterten gemeinsam die fünfte Etappe des Kölnpfads. Der Kölnpfad führte uns von Merkenich, am Fühlinger See entlang, parallel zur Neusser Landstraße nach Longerich und über Niehl zum Rhein. Von dort über den Molenkopf (Niehler Hafen) und die Mülheimer Brücke nach Mülheim zum Wiener Platz.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 5

↑ 40 Höhe
↓ 40 Tiefe
13 km – 3,5 Stunden
Merkenich nach Mülheim
KVB Haltestelle „Merkenich“
erreichbar mit KVB Linie 12
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 5 – GPS

Tourenbeschreibung

Der Start in die fünfte Etappe auf dem Kölnpfad war etwas holprig. Ein Teil der rund 25 Mitwanderer stieg an der Haltestelle Merkenich Mitte aus und ein anderer Teil an der Endhaltestelle Merkenich. Nachdem wir über Schienen und Baustellen geklettert waren, fanden wir das erste Zeichen des Kölnpfads, den weißen Kreis auf schwarzem Hintergrund, und waren gemeinsam auf dem richtigen Weg. Mein Marketing für diese Veranstaltung war relativ schlecht, denn ich war davon überzeugt, dass dies die hässlichste Etappe von allen auf dem Kölnpfad ist, soweit ich das gelesen hatte und das kommunizierte ich auch offen. Allerdings ließen sich mein Mitwanderer nicht davon abbringen mitzulaufen, denn auch diese Wanderung war restlos ausgebucht.

Wir wanderten also von der Endhaltestelle in Merkenich in Richtung Schlettstadter Straße und anschließend führte uns der Kölnpfad rechts über die Brücke, die von der Endhaltestelle der Linie 12 zu von unten sehen ist. Wir waren zufrieden den richtigen Weg gefunden zu haben, bogen ab in die Oranjehofstraße und erreichten von dort schnell den wunderschönen Fühlinger See.

Wir wanderten rund einen Kilometer am Fühlinger See entlang und konnten vom Ufer aus den Ruderern zugucken. Wir wanderten an Beach bzw. „Blackfoot Outdoor Camp“ vorbei auf den Stallagsbergweg.

Der Kölnpfad führte uns weiter über die Neusser Landstraße und rechts in den nahgelegenen Wald. Im Wald angekommen, machten wir dort unsere erste kurze Pause von 10 min. Wir nutzen die Zeit für ein paar Selfies und ein wunderschönes Gruppenfoto (seht selbst oben). Weiter auf dem Kölnpfad passierten wir den Trimm-Dich-Pfad aus den 1979er Jahren. 1969 hatten die bundesdeutschen Krankenkassen alamierend gemeldet: Ein Drittel der Männer und 40 Prozent der Frauen hatten durchschittlich sieben Pfund zu viel auf den Rippen. Aus dem Grund wurde die Kampagne „Trimm dich fit“ vom Deutschen Sportbund (DSB) mit dem Maskottchen „Trimmy“ gestartet.

An der Kreuzung Militärringstraße / Neusser Landstraße verließen wir den Wald wieder und wanderten vorbei an der Kantine – bekannt für Partys und Konzerte. Anschließend ging es links in die Bremerhavener Straße. Der Kölnpfad führte uns weiter durch eine Art Industriegelände. Für mich war besonders Auffällig die Backfabrik von Merzenich mit eigenem Werkverkauf, der leider geschlossen war als wir vorbei wanderten. Allerdings lag trotzdem ein lecker süßer Backgeruch in der Luft.

Wir wanderten die Bremerhavener Straße weiter in Richtung Rhein. Anschließend überquerten wir den Niehler Damm und wanderten weiter oberhalb des Rheins mit einem sehr schönen Ausblick auf den Niehler Hafen. Ich fand diese industrielle Atmosphäre sehr cool und musste feststellen, dass ich die Strecke auf dem Kölnpfad garnicht so schlecht fand, wie viele behaupten und wie ich zuvor unwissend angekündigt hatte. Auf der Brücke, die den Niehler Hafen überquert, genossen wir nochmal den Blick und schossen ein paar Selfies. Wie ihr seht, die Wanderung machte mich happy und zufrieden.

Hinter den Niehler Brücke gingen wir rechts und der Kölnpfad führte uns rund 4km weiter am Rhein entlang bis zur Mülheimer Brücke. Etwas schade war, dass der Weg nicht unten am Rhein vorbei führte, sondern durchgängig oberhalb.

Als wir an der Brück ankamen, sind wir direkt hoch. Wir wären allerdings besser auf der anderen Seite hochgelaufen, dann hätten wir nämlich noch den schönen Blick auf den Dom gehabt. Mit roten Köpfen und durstig kamen wir unserem Ziel näher. Es hat riesig Spaß gemacht und war wieder eine tolle Truppe. Ein Teil der Gruppe war anschließend zusammen etwas trinken. Leider konnte ich dieses Mal nicht, aber das nächste Mal, bin ich gerne dabei.

Meine geplante Tour auf Komoot


Kölnpfad Etappe 6

Kölnpfad Etappe 6
Skulpturenpark Stammheim – Kölnpfad Etappe 6

Am 29.07.2018 starteten wir die sechste Etappe auf dem Kölnpfad in Mülheim. Wir wanderten von der Haltestelle Wiener Platz am Rhein entlang, machten Pause im Stammheimer Skulpturenpark über Stamm­heim bis Flittard. Von dort ging es vorbei am Flugplatz Leverkusen und weiter durch das Naturschutzgebiet am Hornpottweg bis nach Schlebusch zur Haltestelle der Linie 3.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 6

↑ 80 Höhe
↓ 60 Tiefe
14 km – 3,5 Stunden
Merkenich nach Mülheim
KVB Haltestelle „Mülheim“
erreichbar mit KVB Linie 4, 13, 18
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 6 – GPS

Tourenbeschreibung

Treffpunkt der sechsten Etappe war der Wiener Platz. Von dort ging es dann auf die Mülheimer Brücke an der Clemenskirche vorbei an den Rhein. Der Kölnpfad führte uns weiter am wunderschönen Rheinufer vorbei.

Nach rund vier Kilometern wandern am Rheinufer erreichten wir den Stammheimer Schlosspark. Hier machten wir unsere erste große Pause. Ich kann euch den Schlosspark nur ans Herz legen. Ihr hab den Blick auf den Rhein oder ihr nehmt euch  Zeit für Kunst und besichtig die zahlreichen Figuren im Park.

Tipp Stammheimer Schlosspark:

Das kuriose am Stammheimer Schlosspark ist, dass der Park kein Schloss hat. Theodor von Fürstenberg übernahm das Schloss im Jahr 1818. Bis 1928 war der alte Rittersitz im Besitz der Familie. 1928 wurde das Schloss mit seinem wunderbaren Park von Gisbert von Fürstenberg-Stammheim an die Stadt-Köln verkauft. Im zweiten Weltkrieg wurden alle Gebäude zerstört. Seit 1952 wird der Park wieder aufgebaut. Die Skulpturen gibt es seit 2003 auf dem Gelände  und wurden im Rahmen eines Kunstprojektes ins Leben gerufen. Jedes Jahr wechseln die Kunstwerke und Künstler können sich jedes Jahr über schlosspark-stammheim.koeln bewerben.

Vom Stammheimer Schlosspark führte der Weg auf dem Deich weiter in Richtung Sportplatz von Flittard. Dabei wanderten wir am Klärwerk entlang, was man allerdings kaum bemerkt, denn man hat einen unglaublichen Blick auf das Naturschutzgebiet „Flittarder Rheinaue“.

Normalerweise führt der Kölnpfad am Damm entlang bis zur Hubertusstraße in Flittard. Da wir den optischen Telegrafen in der Egonstraße besichtigen wollten, sind wir schon etwas früher vom Deich in Richtung Egonstraße abgebogen. Die Abkürzung war nicht besonders schön, denn es ging durch ein sehr hässliches Wohngebiet.

Tipp: Optischer Telegraf an der Egonstraße

Der optische Telegraf in Flittard war Station 50 von insgesamt 62 Masten auf der Strecke Berlin bis Koblenz des Fernmeldesystems aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nur bei Tageslicht konnten hauptsächlich militärische Nachrichten übermittelt werden. Bei Nebel musste der Nachrichtenverkehr beispielsweise unterbrochen werden, denn jedes Zeichen musste von der vorherigen Station abgelesen und über Seile händisch nachgestellt und übermittelt werden.

Nach dem Abstecher zum optischen Telegrafen führte uns der Weg zurück auf den Kölnpfad. Die Kölnpfad-Beschilderung war auch bei dieser Etappe nicht die Beste. Der Weg führte uns weiter über die Roggendorfstraße bis zur Düsseldorfer Straße. Anschließend überquerten wir Bahngleise über eine Brücke und wanderten weiter über die Straße „Grüner Kuhweg“. Parallel zu den Schienen führte uns der Weg weiter zum Flugplatz Leverkusen. Absolut beeindruckend wie Segelflugzeuge starten und Landen – sehr schönes Highlight auf der Strecke. Die Kölnpfad-Markierung hatten wir auf diesem Wegabschnitt vollkommen verloren.

Nach rund 12 km überquerten wir den Mutzbach und wanderten weiter durch den Wald bis zum Von-Diergardt-See. Hier machten wir unsere nächste Pause und wir hatten nicht nur Aussicht auf einen idyllischen See mit Sandstrand umringt von einem malerischen Wald, sondern auch auf jede Menge nackte Tatsachen. Offensichtlich ist der Von-Diergardt-See beliebt bei FKK-Liebhabern.

Nach einer ausgiebigen Pause führte uns der Kölnpfad weiter durch das Naturschutzgebiet „Am Hornpottweg“. Oberhalb des Weihers wanderten wir weiter bis zur KVB Haltestelle Schlebusch.

Meine geplante Tour auf Kommoot


Kölnpfad Etappe 7

Kölnpfad Etappe 7
Dünnwald – Kölnpfad Etappe 7

Am 11.11.2018 ging es für mich und meine Wandergruppe statt zur Eröffnung des Kölner Karnevals rund 12 km von Schlebusch nach Thielenbruch. Diese Etappe ist ideal für eine Wanderung mit Kindern, denn es geht vorbei am Wildpark Dünnwald, an kleinen Bächen und am Spielplatz an der „Diepeschrather Mühle“. Aber die Wanderung ist nicht nur etwas für kleine Kinder sondern für alle die Spaß an der Natur haben, Wander-Anfänger und alle die gerne Wandern gehen und „wilde Tiere“ mögen.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 7

↑ 80 Höhe
↓ 70 Tiefe
12 km
Schlebusch – Thielenbruch
Haltestelle Schlebusch
erreichbar mit der KVB-Linie 4
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 7 – GPS

Tourenbeschreibung

Von der Haltestelle Schlebusch führt Euch der Weg rund drei Kilometer durch den Wald bis zu einem Holzzaun. Die Etappe ist nach meiner Erfahrung sehr gut ausgeschildert. Der Weg auf dem Kölnpfad führt weiter nach rechts, da zum Schutz der Natur angelegte Wanderwege nicht durch Naturschutzgebiete führen.

Der Weg führt uns weiter vorbei an Pferdekoppel in Richtung Katterbach, einem Stadtteil von Bergisch Gladbach und einem gleichnamigen Bach, den wir nach rund 3 km überqueren.

Ihr wandert weiter durch den Wald und erreicht schon bald die Odenthaler Straße, der ihr rund 50 m folgen müsst. Nach insgesamt 5 km könnt ihr schon auf das Waldbad Dünnwald gucken. Der Kölnpfad führt nun nach links. Allerdings kann ich euch nur empfehlen rechts zu gehen, um den Kölnpfad kurzzeitig zu verlassen und den Wildpark Dünnwald zu besuchen. Dort könnt ihr Wildschweine, Hirsche, Mufflons und andere Tiere bewundern und mit Wildfutter füttern. Nicht nur was für Kinder. Ich hatte auch meinen Spaß.

Wir laufen parallel zum Mutzbach in Richtung Diepeschrather Straße. Nach rund 7,5 km erreicht ihr das Erholungsgebiet der „Diepeschrather Mühle“. Hier wandert ihr vorbei an einem Spielplatz, einem kleinen Teich und der Grillhütte. Zur Diepeschrather Mühle gehört auch ein Café – ideal für eine kleine Wanderpause.

Die letzten 4 km führen über die Paffrather Straße, entlang des Naturschutzgebiets Thielenbruch und Thurner Weg, über die S-Bahn Brücke bis zur Mülheimer Straße. 10 km sind geschafft und der letzte km führt wieder in den Wald, vorbei am Kemperbach bis zum Parkplatz der Straßenbahnhaltestelle Thielenbruch. Bevor es nach Hause geht, möchte ich euch gerne noch Aubele´s Restaurant am Straßenbahn-Museum empfehlen. Hier gibt es lecker schwäbischen Maultaschen und ein frisches Kölsch zur Belohnung.

Meine geplante Tour auf Komoot

Kölnpfad Etappe 8

Kölnpfad Etappe 8
Schloss Bensberg – Kölnpfad Etappe 8

Am 09.09.2018 waren wir gemeinsam auf der achten Etappe auf dem Kölnpfad unterwegs. Der Weg führte uns von der Haltestelle Thielenbruch über Gierath, entlang der Saaler Mühle bis hinauf nach Breite, durch Hardt und das wunderschöne Milchborntal zum Schloss Bensberg.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 8

↑ 250 Höhe
↓ 140 Tiefe
18 km – 5,5 Stunden
Thielenbruch nach Bensberg
KVB Haltestelle „Thielenbruch“
erreichbar mit KVB Linie 3, 18
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 8 – GPS

Meine geplante Tour auf Kommoot


Kölnpfad Etappe 9

Am 29.09.2018 waren wir gemeinsam auf der neunten Etappe auf dem Kölnpfad unterwegs. Der Weg führte uns von Bensberg durch den Königsforst, zum Monte Trodelööh und die Wahner Heide über Porz Grengel nach Wahn.

Fakten: Kölnpfad – Etappe 9

↑ 70 Höhe
↓ 170 Tiefe
18 km – 5,5 Stunden
Bensberg nach Wahn
KVB Haltestelle „Bensberg“
erreichbar mit KVB Linie 1
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 9 – GPS

Meine geplante Tour auf Kommoot


Kölnpfad Etappe 10

Fakten: Kölnpfad – Etappe 10

↑ 50 Höhe
↓ 40 Tiefe
20 km – 6 Stunden
Wahn nach Zündorf
S-Bahn Haltestelle „Porz-Wahn“
erreichbar mit S-Bahn 12 und 13
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 10 – GPS

Meine geplante Tour auf Kommoot


Kölnpfad Etappe 11

Fakten: Kölnpfad – Etappe 11

↑ 60 Höhe
↓ 40 Tiefe
9 km – 2 Stunden
Zündorf nach Rodenkirchen
KVB Haltestelle „Zündorf“
erreichbar mit KVB Linie 7
GPS Daten zum Download:
Kölnpfad – Etappe 11 – GPS

Meine geplante Tour auf Kommoot

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