Komoot – Erfahrungen und Tipps zur Routenplaner-App

Komoot Erfahrungen & Tipps
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Inhaltsverzeichnis

Komoot, die Navigations- und Routenplaner-App nutze ich seit vielen Jahren für meine Touren und Abenteuer in der Natur. Ich plane mit Komoot ausgiebige Wanderungen, Bergabenteuer und Expeditionen mit meinem Fahrrad und Gravelbike. Manchmal zeichne ich aber auch einfach nur mal meinen Fahrradweg zu Arbeit oder die Jogging-Runde vor der Haustür auf. An anderen Tagen bin ich kreativ und überlege mir eigene Abenteuer wie zum Beispiel Bike & Hike Touren und nutze dafür die Navigations-App. Komoot hat mich von Anfang an begeistert, weil die Navigation und Routenplanung ziemlich leicht von der Hand geht und einfach zu bedienen ist. Daher wahrscheinlich auch der Name abgeleitet vom deutschen Adjektiv „komood“, dass für bequem, einfach, gemütlich und komfortabel steht. Irgendwie erinnert mich Komoot auch an das englische Wort „commuter“, dass sich mit „Pendler“ übersetzen lässt. Genug von der Wortherkunftslehre und zurück zur Routenplaner-App Komoot.

20 Tipps zur Nutzung von Komoot inkl. Best Practice für Outdoorblogger

Mit Komoot könnt ihr eure Touren planen, navigieren und ausgiebig dokumentieren. Auch als Wanderblogger nutze ich Komoot nun schon seit Anfang 2018 und binde meine Touren aktiv in meinem Wander- & Outdoorblog ein. Welche Vorteile ihr als Outdoorblogger außerdem bei der Nutzung von Komoot habt, zeige ich euch in diesem Artikel. Außerdem verrate ich euch im Detail wie ihr Touren plant. Ich berichte euch über meine Erfahrungen mit dem Komoot-Tracking und das nicht nur mit der App, sondern auch mit meiner Sportuhr von Garmin. Auch das Dokumentieren von Touren und der Aufbau einer eigenen Komoot-Community ist Teil dieses Artikels. Jetzt zu den Details zur Routenplaner-App Komoot.

Werbehinweis: Dieser Bericht ist im Rahmen einer Kooperation mit der komoot GmbH entstanden. Meine Meinung, Ansichten und Tipps bleiben davon unbeeinflusst. 

Was ist Komoot und was kann die Routenplaner-App?

Komoot ist eine Navigations-App mit einem Fokus auf Wandern und Radfahren. Die App fungiert außerdem als Routenplaner für Touren weltweit. Die Touren können sowohl am PC als auch mit der App auf dem Smartphone geplant werden. Ihr könnt euch für jede beliebige Region auf der Welt das Kartenmaterial herunterladen. Des Weiteren könnt ihr zusätzlich auch die Tour selbst herunterladen. Somit seid ihr unabhängig vom Internet-Empfang und lauft nicht Gefahr euch unterwegs zu verlaufen. Ich liebe außerdem an Komoot den Community-Gedanken. Ihr trefft unheimliche viele gleichgesinnte, die mit euch ihre Touren teilen und dieselben Sportarten lieben. Außerdem habt ihr selbst die Möglichkeit zu zeigen, wo ihr unterwegs wart.  Ihr könnt sowohl über die App als auch über den PC beispielsweise Fotos zur Tour hochladen und eine Beschreibung hinzufügen.

Einer Übersicht meines Komoot-Profils inklusive Touren und Kilometer:

Komoot-Profil von Nick Wassong alias UrbanHiker
Komoot-Profil von Urban Hiker

Kann Komoot auch andere Sportarten außer Wandern & Radfahren?

Für die Planung Eurer Touren könnt ihr ganz genau bestimmen, welche Sportart ihr ausübt. In der Kategorie Radfahren könnt ihr Planungen für das Mountainbiken, Gravelbiken, Rennradfahren, E-Bikes und für das „normale“ Fahrradfahren auswählen. In der Kategorie Wandern besteht die Möglichkeit die Sportarten Wandern, Laufen und Bergsteigen für die Planung auszuwählen.

Wenn ihr eine Tour abgeschlossen habt, könnt ihr die Sportart auch jederzeit anpassen, so stehen euch nochmal deutlich mehr Sportarten in der Komoot-App zur Verfügung, wie zum Beispiel Klettern, Skifahren, Schneeschuhwandern, Rodeln und viele andere Sportarten mehr. Ihr zeichnet beispielsweise eine Skitour als „normale“ Wanderung auf und bearbeitet nachher die Sportart in der abgeschlossenen Tour.

Mit Komoot könnt ihr auch Skitouren gehen tracken

Komoot Anleitung – 6 Schritte zum perfekten Outdoor-Abenteuer

Die Outdoor-App Komoot ist nicht kompliziert und wirklich easy zu bedienen. Trotzdem gibt es ein paar Tricks und Kniffe, die ich für euch in der folgenden Komoot Anleitung zusammengefasst habe. Erfahrt von der Registrierung über die Anmeldung bis zur App-Installation, Tourenplanung, Navigation und professionellen Dokumentation, was Komoot alles so draufhat.

#1 – Komoot Login & Anmeldung

Komoot Login
Komoot Touren suchen – Inspiration durch die Komoot-Community

Damit ihr Komoot optimal nutzen könnt, müsst ihr einen Account eröffnen. Somit können eure Inhalte und Käufe mit allen Endgeräten wie Smartphone, Tablet und PC synchronisiert werden. Ihr könnt beispielsweise eure Wanderung mit Komoot am PC planen und das Smartphone für die Navigation nutzen.

Einen Account lässt sich einerseits über den Download der App oder über die Website eröffnen. Für den Komoot Login klickt ihr einfach auf https://account.komoot.com/signin und gebt eure Mailadresse ein oder nutz Facebook für die Anmeldung. Das System von Komoot erkennt automatisch, ob es zu der Mailadresse schon einen Komoot Account gibt. Habt ihr noch keinen Account, könnt ihr ein Passwort vergeben und dieses bestätigen. Die Anmeldung bei Komoot über die App erfolgt nach demselben Prinzip.

Die App von Komoot installiert ihr einfach über den App-Store von Apple oder den Play-Store von Google.

#2 – Komoot Touren suchen

Komoot Suche
Komoot Touren suchen – Inspiration durch die Komoot-Community

Mit Komoot könnt ihr Touren zu eurer Lieblingssportart und eurer Umgebung suchen und entdecken. Dazu klickt ihr am PC oder der App einfach auf entdecken, wählt eure Sportart, den Ort und den Radius rund um den gewählten Wanderort. Somit bekommt ihr passende Abenteuer von der Komoot Community vorgeschlagen. Um die Komoot Tourensuche zu verfeinern, könnt ihr außerdem drei verschiedene Filter nutzen. Mit dem ersten Filter habt ihr die Möglichkeit auszuwählen, ob die Tour mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden soll. Sehr praktisch, wenn man wie ich kein Auto hat. Des Weiteren kann man die Tourdauer regulieren und nach Touren in Bezug auf die eigene Leistungsfähigkeit und oder Zeit die ihr zur Verfügung habt filtern. Der dritte Filter bezieht sich auf den Schwierigkeitsgrad. Hier könnt ihr zwischen „leicht“, „mittel“ und „schwer“ wählen. Der Schwierigkeitsgrad ist abhängig von der Dauer der Tour und der Wegbeschaffenheit. Ein Beispiel für eine Komoot Tourensuche:

Ihr wohnt in Köln und möchtet gerne eine Wanderung in einem Umkreis von 20 km machen. Die Tour soll außerdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein und zwischen vier und sechs Stunden dauern. Außerdem soll die Tour nicht zu leicht sein, darum wählt ihr einen Schwierigkeitsgrad „Mittelschwer“ und „Schwer“.

Beispiel: Komoot-Suche in Köln

Neben den passenden Wanderungen aus der Komoot Community, werden euch passende Collections zu euren Lieblingssportarten angezeigt.

#3 – Komoot Route planen

Komoot Roue planen
Komoot Route planen

Für die Planug einer Route mit Komoot gibt es aus meiner Perspektive vier Möglichkeiten:

  • Eine individuelle Planung der Routen.
  • Eine gezielte Routenplanung durch GPS-Importe.
  • Oder die im Abschnitt zuvor angesprochene Komoot-Suche inklusive der Inspiration durch die Komoot-Community.
  • Extra: Planung einer Mehrtagestour

Individuelle Komoot Route planen:

Eine individuelle Tour planen, könnt ihr indem ihr auf „Planen“ in der Komoot-App oder auf „Routenplaner“ am PC klickt. In der Komoot -App startet ihr die Routenplanung am besten mit Klick auf den Button „Neue Tour planen“.

  1. Fitnesslevel & Sportart wählen
    Die Planung beginnt, indem ihr eure Sportart und euer Fitnesslevel für die Tour wählt. Hier habt ihr die Wahl zwischen neun Sportarten E-Bike, Wandern, Mountainbiken, Rennrad, Laufen, Fahrrad, Bergtour, Gravelbike und MTB-Enduro. Das Fitnesslevel kann gewählt werden von untrainiert, durchschnittlich, gut in Form über sehr sportlich bis hin zum Profi.
  2. Richtung der Tour: Rundtour oder Einweg
    Im nächsten Schritt müsst ihr euch überlegen ob der Weg in eine Richtung führt oder ob ihr gleich Hin- und Rückweg plant. Wenn ihr mit Komoot eine Rundtour plant, wählt ihr immer die Option „Hin- & Rückweg“.
  3. Start, Ziel und Wegpunkte festlegen
    Als nächstes wählt ihr den Ort oder die Adresse für Eure Tour. Diesen könnt ihr durch die Eingabe im Suchfeld machen oder ihr wählt einen Ort auf der Karte. Bei der Planung per Karte könnt ihr euch gezielte Orte wie Campingplätze, Bahnhöfe, Ladestationen für E-Bikes, Highlights für Kinder als Zielorte auf der Karte anzeigen lassen. Für die Planung legt ihr dann einen Start und einen Zielpunkt fest. Die Route könnt ihr weiter individualisieren indem ihr weitere Wegpunkte festlegt.

Gezielte Route durch GPX-Importe

Wenn ihr ganz gezielt eine Wanderung machen möchtet beispielsweise eine Route aus einem Wanderführer oder einen Wanderweg von einer Website, dann habt ihr mit der Komoot-App die Möglichkeit die GPX-Daten zu importieren. Den GPX-Import könnt ihr sowohl am PC als auch mit der Komoot-App machen.

Tipp:

Übrigens könnt ihr zu euren geplanten Touren auch eure Freunde einladen, die euch auf der Wanderung begleiten sollen.

Mehrtagestour planen mit Komoot

Als Premium Mitglied habt ihr außerdem die Möglichkeit eine Mehrtages zur planen. Dazu könnt ihr entweder gezielt nach Mehrtagestouren suchen, Touren importieren, einer neuen Tour erstellen oder eine bereits geplante Tour auf mehrere Tage aufteilen. Ich nutze diese Option gerne bei Weitwanderwegen, die ich beispielsweise in einer kürzeren oder längeren Zeit laufen möchte als die abgesteckten Etappen.

#4 – Navigieren mit Komoot

Navigieren mit Komoot
Navigieren mit Komoot

Wenn ihr eure Route sorgfältig geplant habt, kann die Tour beginnen.

Vorbereitung der Navigation

Bevor es aber tatsächlich losgeht, empfehle ich euch eure Komoot-App entsprechend vorzubereiten, indem ihr zum einen die Kommot Offline-Karten herunterladet und zum anderen die Tour mit den Wegpunkten herunterladet.  Somit steht einer reibungslosen Navigation ohne Internet nichts mehr im Wege. Außerdem spart ihr auch ein wenig Akku während der Navigation, wenn ihr Karten und Weg vorab herunterladet.

Start der Navigation

Angekommen am Startpunkt eurer Tour, startet ihr die Komoot-App auf eurem Smartphone und öffnet die Tour auf eurem Profil unter „Geplant“. Um die Tour zu Starten klickt ihr einfach auf „Navigation starten“. Während der Aufzeichnung habt ihr verschieden Möglichkeiten die Navigation zu beeinflussen. Mithilfe der Komoot Sprachnavigation könnt ihr euch auch ohne Blick auf die Karte navigieren lassen. Optional besteht die Möglichkeiten für die Navigation Benachrichtigungen zu erhalten oder ganz auf einer Sprachnavigation zu verzichten und die App auf stumm zu schalten. Eine weitere praktische Funktion ist die Möglichkeit Touren automatisch umzuplanen. Besonders praktisch, wenn ihr euch verlaufen habt oder es Barrieren gibt, die euch zwingen einen anderen Weg zu gehen.

Gravel-Bike Tour im Bergischen Land
Gravel-Bike Tour im Bergischen Land
Wandern im Bergischen Land
Wandern im Bergischen Land

Tour aufzeichnen mit Komoot per App & Garmin Sportuhr

Ihr könnt übrigens auch ohne vorab geplante Tour mit Komoot navigieren. Dafür klickt ihr einfach in der Mitte eurer App auf „Tour aufzeichnen“. Eine weitere Möglichkeit ist das Tracking mit einer Sportuhr oder Smartwatch. Ich tracke alle meine Touren immer zusätzlich mit meiner Garmin 645 Forerunner. Das könnt ihr entweder über die Verknüpfung der beiden Apps Garmin IQ und Komoot. Wenn beide Apps miteinander verknüpft sind, werden die Aktivitäten automatisch ins Komoot Profil übertragen. Eine ander Möglichkeit ist die Nutzung der Komoot-App für Garmin. Wie das geht erfahrt ihr in meinem Test zur Garmin 645 Forerunner. Neben Garmin-Uhren gibt es viele Komoot kompatibele Geräte zur Navigation.

#5 – Komoot – Touren bearbeiten und pflegen

Komoot Tour dokumentieren

Komoot ist das Tagebuch für meine Touren und ein Ort wo ich Menschen treffe, mit denen ich meine Leidenschaft für das Wandern und Radfahren teilen kann. Aus dem Grund gebe ich mir besonders viel Mühe meine Touren in der App sorgfältig festzuhalten. Meine Wanderung oder Radtour bekommt als erstes einen passenden Namen. Im Anschluss füge ich die Bilder hinzu, die ich während meiner Tour gemacht habe. Am PC könnt ihr auch nochmal ganz gezielt die Vorschaubilder auswählen, die eurer Community angezeigt werden sollen. Dann geht’s zu den Highlights. Ihr könnt eurer Community die schönsten Highlights der Tour vorstellen und diese mit einem Tipp versehen. Zum Schluss bekommt meine Tour nochmal eine spezifische Beschreibung in den Kommentaren. In einem letzten Schritt veröffentliche ich die Tour und füge sie zu einer passenden Komoot Collection hinzu.

#6 – Komoot – Collections

Komoot Collections
Komoot-Collections erstellen

Komoot Collection sind ideal, um eure Touren zu ordnen. Ihr könnt sie einerseits zur Planung einsetzten, um zum Beispiel einen kompletten Urlaub mit Highlights und Touren zu planen. Andererseits könnt ihr eure Erinnerungen an eine Weitwanderung, Urlaub oder als Sammlung von Touren an einem bestimmten Ort oder einer bestimmten Region verwenden.

Hier habe ich zum Beispiel meine Tour auf WaiWi im Pillerseetal als Collection bei Komoot angelegt:

Quelle: komoot.de

Wie profitieren Outdoorblogger von der Komoot-App?

Komoot ist seit ich Blogge an meiner Seite. Mit Hilfe von Komoot ist es mir gelungen meine Zielgruppe also echte Outdoorfans noch besser zu erreichen, meine Positionierung als Outdoorblogger zu schärfen, meine Markenbekanntheit zu erhöhen, Kooperationspartner zu begeistern, eine stärkere Vernetzung mit anderen Outdoorbloggern zu pflegen und einen Mehrwert für meine Leser im Blog zu schaffen. Im Folgenden meine 7 Tipps, wie auch ihr als Outdoorblogger von Komoot profitiert:

Tipp #1 – Komoot Community – Echte Outdoorfans als Zielgruppe

Mit Komoot trefft ihr auf Menschen, die sich für dieselben Outdoor-Sportarten interessieren wie ihr. Somit trefft ihr auf genau eure Zielgruppe. Menschen, die sich für euch und eure Touren interessieren – echte Outdoorfans. Tretet mit den Menschen in Kontakt – liked und kommentiert die Touren von Menschen, die euch begeistern. Ihr werdet sehen wie eure Komoot Community wächst.

Tipp #2 – Positionierung als Outdoorexperte*innen

Mit Komoot habt ihr die Möglichkeit euch als Outdoorexperte*innen zu positionieren. Ihr könnt eure Wanderungen, Radtouren professionell beschreiben, Highlights und sinnvolle Tipps hinzufügen, inspirierende Fotos machen. Ihr bietet einen Mehrwert und positioniert euch als Experte in einer Region für die Sportart für die ihr brennt. Genau das wird auch von der Komoot-Community belohnt. Ihr erhaltet nämlich als echter Champion ein silbernes Abzeichen je häufiger ihr Touren dokumentiert. Je Detailreicher ihr bei den Beschreibungen und Entdeckungen einer Region vorgeht, desto mehr besteht die Chance zum Pioneer zu werden und das goldene Abzeichen als Anerkennung von der Komoot-Community zu erhalten.

Tipp #3 – Markenbekanntheit erhöhen

Um auf euren Blog und andere Marketingkanäle hinzuweisen, könnt ihr auch die Tourenbeschreibungen und Collections nutzen.

Auszug meiner Beschreibung meiner KAT Walk Alpin Collection auf Komoot:

„Als Wander-Blogger stand der KAT Walk Alpin in den Kitzbüheler Alpen schon lange auf meiner Wunschliste der beliebtesten Weitwanderwege. Im Sommer 2020 war es dann endlich soweit und ich bin ihn in 6 Etappen ergangen. Der Weg führte mich 117 Kilometer und 6.390 Höhenmeter von Hopfgarten nach St. Ulrich im Pillerseetal. Es ging über Kelchsau, Windau und Aschau nach Kitzbühel und von dort aus weiter über das Kitzbüheler Horn nach St. Johann in Tirol.“

Tipp #4 – Kooperationspartner: Zahlen, Daten & Fakten

Komoot ist eine etablierte Routenplaner-App und auch beliebt und bekannt bei Tourismusregionen und anderen potenziellen Kooperationspartnern. Ein gut gepflegtes Profil mit schönen Fotos und vielen Followern, zeigt möglichen Kooperationspartnern, dass Du Experte bist und Einfluss auf eine große Community in der relevanten Zielgruppe hast. Aus dem Grund empfehle ich euch die Komoot-Statistiken auf eurer Kooperationsseite und im Media-Kit einzubinden.

Tipp #5 – Blog: Einbindung der Touren & Komoot Collections

Mit meinen Inhalten einen Mehrwert für meine Zielgruppe und Leser zu generieren steht für mich an oberster Stelle. Auch dabei unterstützt Komoot. Ihr hab die Möglichkeit Touren, Highlights, Collections oder euer Komoot-Profil auf eurem Blog einzubinden. Ich verknüpfe alle meine Blogartikel zu Touren mit Komoot, indem ich diese in meinem Blog einbinde. Hier ein Beispiel für ein sogenanntes Embedding mit Komoot.

Tipp #6 – Synergiern mit Social Media Plattformen nutzen

Des Weiteren binde ich Komoot direkt nach einer Wanderung in meine Social Media aktivitäten ein. Zum einen mache ich einen mache ich für meine Instagram Storys einen Screenshot der Tour, um meinen Followern zu zeigen, dass ich Tour zum nachwandern getrackt habe. Zum anderen teile ich unmittelbar zusammen mit Fotos den Komoot-Link zur Wanderung zusammen mit Fotos und einer kleinen Beschreibung über Facebook, Instagram und Twitter. Besonders über Instagram habt ihr die Möglichkeit das Unternehmen zu taggen und die Komoot Hashtags wie #komoot oder #komootadventure zu verwenden, um auch dort eure Zielgruppe mit Outdoorbegeisterten zu erweitern.

Tipp: Für Instagram-Storys gibt es sehr schöne Komoot Icons, die ihr zur Verschönerung der Touren nutzen könnt.

Tipp #7 – Vernetzung mit anderen Outdoorbloggern

Wir Outdoorblogger sind schon eine richtig coole Community. Meine persönliche Meinung ist, dass wir alle wachsen, wenn wir zusammenhalten. Auch mit Komoot könnt ihr euch mit euren Kollegen vernetzen. Ihr bekommt mit wo andere Outdoorblogger unterwegs sind und wo sich vielleicht spannende Fotospots befinden. Außerdem ist eine gemeinsam geplante Tour die beste Ausgangslage, um sich persönlich kennenzulernen und sich gegenseitig zu stärken.

Outdoorblogger
Scheeschuhwandern mit Sabrina (Couchflucht.de) und Björn (Bergparadise.de)

Outdoorblogger, die auch gerne Komoot nutzen:
Bergparadise – Warum ich Komoot nutze 
Etappen-Wandern.de – Routenplanung
Couchflucht.de – Meine Erfahrungen mit Komoot
LittleRedHikingRucksack.de – Mehrtagestouren


Outdoorblogger Best Practice – Wandern mit Komoot

m Sommer 2020 war ich als Blogger in Zusammenarbeit mit meinem Kooperationspartner Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH sechs Tage auf dem KAT Walk Alpin unterwegs. Es ging insgesamt 106 km und 6.350 Höhenmeter von Hopfgarten über Kelchsau, Windau, Aschau, Kitzbühel, St. Johann i. T. bis nach St. Ulrich am Pillersee.

Case: Kooperation – Weitwanderung auf dem KAT Walk Alpin

Vereinbart war mit meinem Kooperationspartner, dass ich jeden Tag einen Instagram Post und Instagram-Storys von meinen Erlebnissen mache und am Ende einen Blogartikel verfasse, indem ich nochmal im Detail auf meine Erlebnisse eingehe. Da man eine ganze Menge auf so einer Tour erlebt und man das garnicht so leicht im Kopf behalten kann, braucht man irgendeine Form der Dokumentation. Hier kam für mich Komoot ins Spiel.

Kat Walk Alpin
Auf dem KAT Walk im Sommer 2020

Vorbereitung meiner Weitwanderung mit Komoot

Bevor ich die Weitwanderung auf dem KAT Walk angetreten bin, habe ich mir zunächst die Offline-Karte für die Region heruntergeladen. Als nächstes habe ich mir die einzelnen Etappen als GPX von der KAT Walk Website heruntergeladen und in meine Komoot-App integriert und diese auch als Offline-Tour abgespeichert. Gut Vorbereitet konnte das Erlebnis KAT Walk Alpin beginnen.

Komoot-App als Tagebuch zur Dokumentation

Endlich war der Tag gekommen und ich startet meine erste Etappe auf dem KAT Walk. Bevor ich den ersten Schritt in Richtung Kelchsau machte, suchte ich die Route aus meinen geplanten Komoot-Touren und startet die Navigation. Ich trackte die Tour aber nicht nur mit der Smartphone-App, sondern zusätzlich mit meiner Garmin Sportuhr. Auf dem Weg machte ich unglaublich viele Fotos, die ich live in meinen Instagram-Storys platzierte.

Nach der Tour beendete ich die Navigation, wählte die Sportart wandern und hatte direkt die Möglichkeit meine gesamten Fotos von der Tour auszuwählen und hinzuzufügen. Das ist übrigens auch ein großer Vorteil vom direkten Tracking mit der App gegenüber einer Sportuhr. Dafür wird beim Tracking mit der Sportuhr euer Smartphone-Akku geschont. Ich fügte Highlights zur Tour hinzu, passte den Namen an ließ den Tag in Form einer detaillierten Beschreibung Revue passieren. Zum Schluss veröffentlichte ich Tour und meine Komoot-Community konnte meine Erlebnisse vom Tag nachverfolgen. So verlief jeder Tag auf dem KAT Walk.

Komoot als Unterstützung anderer Social Media Kanäle

Den Content, den ich in der Komoot App erzeugt hatte, nutze ich dann auch für das tägliche Posten auf meinen anderen Social Media Kanälen. Ich poste auf Instagram, Facebook und Twitter Bilder mit einem Erlebnisbericht vom Tag und fügte den Link zur abgeschlossenen Komoot-Tour hinzu. Auch für die Facebook und Instagram Storys machte ich einen Screenshot der abgeschlossenen Route und Karte, um auf meine Route aufmerksam zu machen. Ich konnte so meiner Community sehr gut veranschaulichen, wie viele Höhenmeter und Kilometer ich am Tag absolviert hatte und wo ich mich befand.

Zusammenfassung aller Touren als Komoot-Collection

Nach sechs Etappen und 6.350 Höhenmeter auf dem KAT Walk Alpin, hatte ich nun Gelegenheit die gesamte Tour für mich zu verarbeiten.  Ich fügte alle Etappen in einer Collection zusammen. Zur Collection fügte ich einen Titel und eine persönliche Beschreibung und ein passendes, schönes Titelbild hinzu. Fertig war die Collection.

Einbindung der Touren und Collection in meinem Blogartikel

Mit Hilfe der einzelnen Komoot-Funktionen wie der Collection, den einzelnen Touren inklusive der Beschreibungen und meinen Fotos, hatte ich meine Erlebnisse auf dem KAT Walk Alpin unglaublich gut dokumentiert. Somit hatte ich eine prima Basis, um meinen Blogartikel zu verfassen. Als Ergänzung zum Text, habe ich meine Collection, aber auch die einzelnen Routen im Artikel für meine Leser eingebunden.

Zufriedenheit bei meinem Partner

Als Outdoorblogger haben wir Verantwortung gegenüber unseren Partnern und gegenüber unseren Lesern, daher ist es sinnvoll eure Outdoor-Erlebnisse richtig zu dokumentieren. Durch die gute Dokumentation und meine tägliche Arbeit auf allen Social Media Kanälen, konnte ich meine Partner die Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH zufriedenstellen, sodass einer weiteren Zusammenarbeit in Zukunft nichts im Wege steht.

Wie viel kostet Komoot?

Zunächst einmal könnt ihr Komoot kostenlos testen. Die Planung der Routen und auch der App-Download sind jederzeit kostenlos möglich. Wenn ihr allerdings Offline-Karten, Sprach-Navigation, Karten-Updates und Touren-Exporte für GPS-Geräte nutzen möchtet, dann geht das nur wenn ihr mindestens eine komoot-Region freigeschaltet habt. Zum Testen dieser Funktion gibt es von Komoot die erste Region nach der Anmeldung gratis. Reicht euch das so nicht, habt ihr zunächst die Möglichkeit verschieden Regionen-Pakete hinzuzukaufen:

Entweder beschränkt ihr euch auf eine weitere Einzelregion, das Regionen-Paket oder das Welt-Paket. Ich habe mich damals direkt für das Welt-Paket entschieden, denn die Kosten fallen nur einmalig an und ihr habt für immer Zugriff auf Offline-Karten auf der ganzen Welt. Eine Einzelregion kostet aktuell 3,99 €, das Regionen-Paket mit vielen Einzelregionen kostet aktuell 8,99 € und das Welt-Paket kostet einmalig 29,99 €. Hier geht es zur Produktübersicht von Komoot.

Für die Outdoor-Profis unter euch bietet Komoot noch eine Premium-Variante. Komoot Premium hat eine Laufzeit von einem Jahr und kostet aktuell 59,99 €. Mit dem Premium Paket von Komoot habt ihr die Möglichkeit Mehrtagestouren zu planen, eigene Collections aufzubauen, aktuelle Wetterberichte abzufragen, sportspezifische Karten zu nutzen und ihr genießt einen umfassenden Versicherungsschutz. Übrigens beinhaltet jedes Premium-Paket auch das Welt-Paket.

Komoot Erfahrungen: Mein Fazit zur Routenplaner-App

Für mich ist Komoot aktuell die beste Navigations App auf dem Markt. Ich kann meine Touren planen, tracken und der ganzen Welt zeigen. Außerdem kann ich die Touren optimal mit meinen Kanälen verknüpfen. Wie sind eure Erfahrungen mit der App oder seit ihr noch unentschlossen, was die Nutzung von Komoot angeht? Ich freue mich auf euer Feedback zu Artikel und würde mich freun, wenn wir uns auf Komoot vernetzen und über unsere Touren austauschen.

Nick Wassong
Nick Wassong
Mein Name ist Nick und es zieht mich immer wieder in die Natur, an die frische Luft und in ferne, fremde Länder. 2018 habe ich den Blog UrbanHiker.de gegründet. Gerne nehme ich euch mit auf meine Reisen und Erlebnisse und gebe praktische Tipps. Außerdem veranstalte ich Wandertouren rund um Köln - hier freue ich mich immer wieder über gleichgesinnte Mitwanderer. Seit 2012 beschäftige ich mich leidenschaftlich mit Online Marketing und arbeite aktuell als SEO Consultant bei einer Online Marketing Agentur.
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